13. Gleichbehandlung / Fairness

Für wen? Sie empfinden die Lastenverteilung als ungerecht – einzelne Ortsteile (Morgenrot, Badeborn, Quedlinburg-Ost) tragen die Belastung, während andere die Vorteile haben.

E-Mail-Daten

An: marion.jantsch@quedlinburg.de

Betreff: Einwendung Bebauungsplan Nr. 74 Morgenrot – Gleichbehandlung und Fairness

Text der E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

innerhalb der laufenden Auslegungsfrist nach § 3 Abs. 2 BauGB erhebe ich Einwendungen gegen den Bebauungsplan Nr. 74 „Zukunftsprojekt Morgenrot".

Meine persönliche Betroffenheit: Ich wohne in [Adresse / Ortsteil – z. B. Morgenrot / Badeborn / Quedlinburg-Ost], also in einem der Ortsteile, die die wesentliche Belastung dieses Projekts tragen.

Konkrete Einwendungen zum Thema Gleichbehandlung und Fairness:

Die Planung verteilt Belastungen und Vorteile in nicht ausgewogener Weise. Ich rüge:

  1. Ungleiche Belastung einzelner Ortsteile: Morgenrot, Badeborn und Quedlinburg-Ost werden überproportional belastet, während andere Stadtteile profitieren.
  2. Fehlende Gleichmaßstäblichkeit der Planung.
  3. Willkürlich erscheinende Flächenauswahl ohne nachvollziehbare Kriterien.
  4. Unzureichende Alternativenprüfung für andere Standorte im Stadtgebiet oder darüber hinaus.
  5. Ungleiche Beteiligungsmöglichkeiten zwischen Eigentümern innerhalb und außerhalb des Geltungsbereichs.
  6. Fehlende Berücksichtigung meiner individuellen Betroffenheit im Rahmen der pauschalen Planung.
  7. Fehlende Transparenz der Auswahlentscheidungen – wie wurden Standort und Dimensionierung konkret begründet?
  8. Eindruck, dass kommerzielle Interessen weniger Vorhabenträger schwerer wiegen als die Interessen vieler betroffener Bürger.

Eine sorgfältige Abwägung gemäß § 1 Abs. 7 BauGB setzt eine nachvollziehbare und ausgewogene Lastenverteilung voraus. Diese ist in der vorliegenden Planung nicht erkennbar geleistet.

Außerdem rüge ich: In den Planunterlagen fehlen wichtige Gutachten – Fachbeitrag Wasserrahmenrichtlinie, Verkehrsgutachten, Verkehrslärmprognose und Kapazitätsbestätigung Trink- und Abwasser. Diese sind nachzuholen und die Öffentlichkeit ist hierzu erneut zu beteiligen.

Ich beantrage:

  1. Diese Einwendung in der Abwägung zu berücksichtigen.
  2. Eine nachvollziehbare Begründung der Standortauswahl und der unterlassenen Alternativenprüfung.
  3. Eine ausgewogene Verteilung von Lasten und Vorteilen.
  4. Hilfsweise: Die Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses.

Um schriftliche Eingangsbestätigung wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

[Vorname Nachname] [Straße, Hausnummer] [PLZ, Ort] [Datum]

Was muss ich ausfüllen?

  • Adresse und Ortsteil
  • Ggf. konkretere persönliche Erfahrung mit der Ungleichbehandlung